Canon Pro 10 Fotodrucker

October 3, 2018

Über Umwege zum perfekten Druck. 

Der Canon Pro 10 oder auch der das aktuellere Modell Canon Pro 10 S sind aus meiner Sicht zwei Drucker, die hervorragende Ergebnisse liefern. Der Weg bis dahin war in meinem Fall allerdings etwas steinig. Vorab, dies soll kein umfassender Test sein aber ich möchte euch meine Erfahrungen mit diesem Drucker beschreiben. Zusätzlich bekommt ihr ein paar Tipps, wie ihr die Druckkosten (Tintenkosten) erheblich senken könnt.

 

Der Pro 10 oder auch auch Pro 10s unterscheiden sich nur in wenigen Punkten. Der 10s hat erweitere Funktionen zur Verbindung mit Kameras, PC`s und Tablets oder im Netz. Die Druckqualität dürfte die gleiche sein. Ich habe den Drucker gebraucht gekauft, und das führt mich gleich zu meinem ersten Tipp: Schaut nach, ob ihr die originalen  Tintenpatronen oder Nachbaupatronen bekommt. Dazu aber später mehr.

 

Tintenpatronen.

Der Drucker benötigt 9 Farbpatronen mit 14 Gramm Pigmenttinte und eine Patrone mit einem sogenannten Chromaoptimizer. Pigmenttinten sind im Gegensatz zu wasserbasierten Tinten haltbar. UV-Licht oder andere äußere Einflüsse können ihnen über Jahre nichts anhaben.

Die Patronen haben an vorderen oberen Ecke eine LED verbaut, die durch blinken anzeigt ob sich noch Tinte in der Patrone befindet oder ob die Patrone an der richtigen Stelle eingesetzt wurde. Ist eine der Patronen leer, kann nicht weiter gedruckt werden. Der Austausch ist unkompliziert, einfach die Abdeckung öffnen, die untere Taste am Drucker betätigen und der Druckkopf fährt in die Wechselposition. Patrone austauschen und Deckel wieder schließen. Der Drucker führt jetzt immer einen Reinigungslauf durch. Bei dem Reinigungslauf wird auch wieder Tinte verbraucht.

So weit so gut.

 

Original- versus Nachbaupatronen.

In meinem gebrauchten Drucker befanden sich Nachbaupatronen. Im Gegensatz zu den originalen Patronen, über 10.- €, kosten diese um die 5.-€ pro Patrone. Also schnell die leeren Patronen durch Nachbaupatronen des gleichen Herstellers ersetzt und einen Testdruck durchgeführt. Das Ergebnis sollte dann so aussehen:

 Tat es aber nicht. Meine ersten Testdrucke hatten Streifen. Laut Manual soll man dann eine Intensivreinigung durchführen. Die verbraucht übrigens noch mehr Tinte. Leider hat sich das Ergebnis trotz mehrer Reinigungsläufe und einer Reinigung des Druckkopfes nicht verbessert. Also in den sauren Apfel gebissen und Originalpatronen gekauft. Tataaa, alles in Ordnung. Aus meiner Sicht liegt es an der Bauart der Patronen:

 

Originalpatrone PGI-72 

 Die Tinte befindet sich hier in einem extra Plastiksäckchen in der Patrone

 

Nachbau

 

 Die Tinte befindet sich in dem rechten Reservoir und dem Schwamm links

 

Beim Nachbau wird nach einiger Zeit nicht genug Tinte in das Schwämmchen zum Druckkopf transportiert und das führt dann zu einem streifigen Druck.

 

Druckkosten oder die Hersteller wollen zweimal verdienen

Tja, was nun? In den sauren Apfel beissen und die teuren Patronen kaufen? Gott sei Dank gibt es noch andere Möglichkeiten die Kosten für die Tinten zu reduzieren. Man kann die originalen Patronen nämlich wieder befüllen.  Die Ersatzpigmenttinten haben die gleiche Qualität wie die originalen.

Hier mein Set von der Firma Octopus inklusive Chipresetter und Befüllspritzen. Die Tinte wird einfach über den Schwamm der Patrone mit der Spritze eingefüllt. Es empfiehlt sich eine Feinwaage zu benutzen.  Eine gefüllte Patrone wiegt dann insgesamt 32 Gramm.

Wozu braucht man nun den Chipresetter? Auch eine wiedergefüllte Patrone meldet erst einmal "Patrone leer", das wurde ja vom Drucker auf den Chip geschrieben. Erst der Resetter setzt den Chip wieder auf voll.

 

Chip an der Patrone

 Der optimale Austausch

Wir erinnern uns, dass nach jedem Austausch einer Patrone ein Reinigungslauf mit Tintenverbrauch durchgeführt wird. Dies kann man nochmals optimieren. Dazu kauft man einen zweiten leeren Satz der Originalpatronen und tauscht immer den ganzen Satz. Dies verringert dann die Anzahl der Reinigungsläufe.

 

Übrigens die Problematik mit den Tintenpatronen und dem Verbrauch gibt es auch bei den anderen Herstellern.

 

Die Qualität

Ich bin von den Ergebnissen begeistert. Die Drucke sind aus meine Sicht mindestens  so gut wie bei den Dienstleistern aus dem Internet. Mit dem entsprechendem Papier erhält man Ausdrucke in Profiqualität.

 

 

 

 

 

 

 

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